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Forschungsbereich A - Grenzen erdgebundener Quantensensoren

Forschungsbereich A

Grenzen erdgebundener Quantensensoren

Forschungsbereich A entwickelt neue Quantensensoren für die Anwendung in der Geodäsie, insbesondere Atomuhren und atomare Schwerkraftsensoren. Diese Entwicklungen umfassen sowohl kompakte, mobile Geräte wie auch große stationäre Geräte.

Großgeräte wie eine neue 10-m-Atomfontäne VLBAI (Very Large Baseline Atom Interferometry) ermöglichen experimentelle Gravimetrie mit extremer Präzision. Transportable Geräte können für die Beobachtung von zeitlichen Schwere- und Massenänderungen in regionalen Kampagnen eingesetzt werden. Für den Feldeinsatz müssen die Atom-Gravimeter aber noch erheblich verkleinert werden. Dazu werden die Teilprojekte chipgroße Atomgravimeter mit Bose-Einstein-Kondensaten als Atomquelle entwickeln.

Der zweite Schwerpunkt des Forschungsbereichs A liegt im Betrieb und der Weiterentwicklung von optischen Uhren, die über Glasfaserverbindungen zu Netzwerken verbunden sind. Die Messung der relativistischen Gravitationsrotverschiebung durch optische Uhren eröffnet völlig neue Möglichkeiten mit einer Höhenauflösung jenseits klassischer geodätischer Techniken.

Leiter Forschungsbereich A

Prof. Dr. Ernst Rasel
Prof. Dr. Ernst Rasel