C04 - Gravitationsfeldlösung durch Ausschöpfung des vollen Potentials der GRACE Follow-On Mission

Das übergeordnete Ziel dieses Projekts ist es, die Daten der GRACE und GRACE-FO Satellitenmissionen optimal auszuwerten. Mit diesen Daten sollen die zeitlichen Variationen auf Monats- bis Tagesebene des Schwerefeldes mit bestmöglicher Auflösung bestimmt werden. Dazu werden verbesserte Hintergrundmodellierungen und Co-Parametrisierungen geophysikalischer und instrumenteller Einflüsse erarbeitet, um die räumliche Auflösung und die systematischen Fehler zu minimieren. Um dies zu erreichen, werden zwei Ansätze verfolgt:

  1. die GROOPS-Software wird angepasst, um sowohl LRI- als auch KBR-Daten gleichzeitig zu verarbeiten,
  2. der erweiterte Beschleunigungsansatz wird implementiert, um den Vorteil  zusätzlicher Bedingungsgleichungen zu testen.

Weiterhin gehen wir davon aus, dass die Auflösung des Schwerefeldes durch die Weiterentwicklung stochastischer Modellierungen, die Co-Parametrisierung von Gezeitenparametern und die Verfeinerung von instrumentellen Parametern verbessert werden kann. Das Projekt befasst sich mit der anhaltenden Herausforderung, die für GRACE (und in Zukunft GRACE-FO) vorhergesagt Genauigkeit zu erreichen

 

three wordl maps with stripes from pole to pole. Those indicate the different measurement solution of satellite missions like GRACE Follow On in different modes three wordl maps with stripes from pole to pole. Those indicate the different measurement solution of satellite missions like GRACE Follow On in different modes three wordl maps with stripes from pole to pole. Those indicate the different measurement solution of satellite missions like GRACE Follow On in different modes © Balaji Devaraju

FORSCHUNGSZIELE VON C04 - GRAVITATIONSFELDLÖSUNG DURCH AUSSCHÖPFUNG DES VOLLEN POTENTIALS DER GRACE FOLLOW-ON MISSION

  1. Schwerfeldanalyse mit GRACE-FO Daten etablieren
  2. Einführung des erweiterten Beschleunigungsansatz für die Satellitenmissionen GRACE und GRACE-FO
  3. Co-Parametrisierung von Gezeiten- und Instrumentenparametern, um deren systematischen Einfluss zu reduzieren. Verbesserung der empirisch stochastischen Fehlermodellierung durch Berücksichtigung des raum-zeitlichen Fehlerverhaltens.
  4. Verständnis entwickeln für die räumlich-zeitliche Beprobung und daraus Regeln für zeitvariable Schwerkraftsignale ableiten

BETEILIGTE WISSENSCHAFTLERINNEN UND WISSENSCHAFTLER

Projektleitung

Prof. Dr.-Ing. Torsten Mayer Gürr
Prof. Dr.-Ing. Torsten Mayer Gürr
Dr. Matthias Weigelt
Dr. Matthias Weigelt